Location, Location, Location…
Bisher galt dieser Spruch nur für Immobilien, Hotels und Geschäfte. Eine Top-Gegend verspricht Top-Kunden für Top-Geschäftsumsätze. Doch die Zeiten ändern sich:
Location hier in USA steht jetzt – zumindest in Tech-Kreisen – für ortbezogene Dienste wie Foursquare, Gowalla oder Yelp (vom deutschen Qype sprechen nur die Insider). Die Frage ist, wohin wird der Boom hinführen?
Große Player mischen jetzt mit
Nachdem Ende derWoche bekannt wurde, das Apple ein Location-based Patent für Social Media Anwendung zugesprochen wurde und Google mit aller Kraft per Patent ebenfalls in dieses Geschäft drängt, ist es an der Zeit zu überlegen, wie die Zukunft in diesem jungen Social Media Sement aussehen könnte.
Zunächst zur Vergangenheit:
Es heißt, Yelp CEO Jeremy Stopplman hat im letzten Moment auf eine unterschriftsreife Übernahme durch Google für eine halbe Milliarde Dollar verzichtet, um statt dessen 100 Millionen Dollar aus Venture-Taschen einzustreichen. Das Wall Street Journal berichtete im Februar, Stopplman hat es mit einer IPO nicht eilig.
Eine mutige Aussage von Stopplman!
Eins ist klar. Der Hype auf Handys einzuchecken, wird nachlassen, sobald der Spieltrieb, die derzeitige Motivation zum klicken nachlässt. Nicht nur bei den Yelp. Das wird auch bei vielen anderen ortsbezogenen Diensten der Fall sein.
Was muss sich zukünftig ändern?
- Der wesentliche Nutzen für Anwender kann langfristig nur Geld werter Vorteil sein (das spielerische stört nicht, wenn Geldwert stimmt).
- Die konzeptlos zusammen gewürfelten Bewertungen – meist unprofessionell geschrieben – sind oft wenig konkrete Hilfe bei der Auswahl von Restaurants oder Geschäften.
- Hinzu kommt, in Großstädten, wo der Großteil des Location-Business abläuft, sorgt jetzt bereits eine abschreckende Häufung von Check-ins zu Blockaden auf den Handys.
- Facebook, Twitter haben ebenfalls ortsbezogene Dienste angekündigt. Bald wird jedes Unternehmen gezwungen sein, sein eigenes ortsbezogenes Social Media Netzwerk zu entwickeln.
- Zudem sind Informationen der Geschäfte zu überwiegendem Teil nur für lokal und ortsgebundene Personen relevant. Mindestens unterschiedliche Sprachräume sind zu trennen.
- So werden Besucher aus Deutschland oder USA für Location-Services in ihrer Sprache Jahre brauchen, bis sie ausreichend Stoff für Restaurants in Paris gesammelt haben. Französische Location-Services werden deutlich schneller eine kritische Masse erreichen!
- Selektion, filtern, bessere Konzepte und internationale Strategien verhelfen den Anwendern zum besseren Nutzen, Anbieter zu überleben. Das führt schnell in einen Ausleseprozess. Wie uns die Geschichte der Technologiefirmen zeigt, haben die großen Player bessere Chancen und die Nase vorn.
- Schlimmer noch aus Sicht er Anbieter – angenehm für den Anwender: Es wird bereits an Open Software Lösungen bearbeitet, die Location-based mit Social Media verbindet!
Damit sind wir dann soweit, dass die nächste IT-Revolution durch Mobilanwendungen hereinbricht:
Jedes Unternehmen wird zum Media-Unternehmen! Das ist GameChanging und kann zerstörend wirken, wer nicht rechtzeitig auf den Zug aufspringt!
Keshoo Idee: Jetzt Erfahrungen sammeln, Fehler machen, lernen was passt, was nicht funktioniert. Den Blick weit nach vorn richten, auf Kommunikation und Kollaboration der Mitarbeiter mit Kunden auf Mobil setzen.
Open Software Konzepte sind die Zukunft. Service mit Geld wertem Nutzen wird Kassen füllen!
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